Ein Reisetag … (11. November)

… steht heute an, da heißt es alle Habseligkeiten zusammenzupacken, eine eher unerfreuliche Beschäftigung, aber gegen halb zehn ist sie erledigt. Den restlichen Vormittag nutze ich zum Sichten von Fotos, der Fortsetzung des Blogs und zur Aufstockung meines Bestandes an Reisesouveniers.

Neben Tourismus, Fischerei und kleinbäuerlicher Landwirtschaft ist die Holzverarbeitung ein weiterer Haupterwerbszweig. Im Foyer meines Hotels steht als besonderes Zeugnis dieser Tatsache ein zwei mal drei Meter großes Schnitzwerk.

Detailansicht einer 2x3 Meter großen Skulpur

Detailansicht einer 2×3 Meter großen Skulptur

Im Laden nebenan kann man etwas kleinere Werke lokaler Handwerkskunst erwerben, …

… Voraussetzung ist allerdings eine gut gefüllte Reisekasse. Bei dieser Götterskulptur kann ich den Preis (etwa 2500€) durchaus nachvollziehen, die 8000€, die für eine Tischplatte 2m x 1,5m, bei einer Dicke von 10cm aufgerufen werden, lassen sich wohl nur mit der Seltenheit des Materials (sie ist natürlich aus einem Stück gefertigt) und der Schönheit der Maserung begründen.

Detail einer Tischplatte

Detail einer Tischplatte

Nach dem Verlassen des Ladens (ohne Skulptur), stoße ich auf eine Lagerhalle mit noch etwas üppigeren Figuren.

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Der örtliche Manager lädt mich zum Anschauen und zur Besichtigung der Werkstatt ein, leider finden aber keine spektakulären Arbeiten statt, es werden nur Kleinteile zurecht gesägt.

Holzwerkstadt in Anbo

Holzwerkstatt in Anbo

Irgendwie lässt mir die Sache mit den fliegenden Fischen keine Ruhe, die hätte ich zu gern einmal gesehen, dreimal war ich schon umsonst am Hafen, nun also zum vierten mal und mit vollem Gepäck.

Immerhin läuft ein Boot ein …

Hafen in Anbo

Hafen in Anbo

… der Fischer macht auf der gegenüberliegenden Seite des Hafenbeckens fest …

… ab leider lädt er innerhalb von 20 Minuten keinen Fang aus, sondern braust mit dem Auto davon.

Ich mache mich auf Richtung Bushaltestelle um dann festzustellen, dass der ausgesuchte Bus gar nicht bis an mein Ziel Hirauchi an der Südküste fährt, sehr zur Erheiterung eines sehr alten Einheimischen, mit dem ich mich mit Händen und Füßen, sowie unter Zuhilfenahme von Karte und Busfahrplan verständige. Die fälligen 70 Minuten Wartezeit verbringe im MOS-BURGER, dem japanischen MacDonalds bei zwei immerhin sehr leckeren Crab-Burgern.

Als ich in Hirauchi eintreffe beginnt es bereits zu dämmern. Im Bus mache ich noch, wie versprochen, ein Foto von der Fahrpreisanzeige, die wie ich erschrocken feststellen muss, nicht aus 100 sondern nur aus 60 Taxametern besteht.

im Bus nach Hirauchi

im Bus nach Hirauchi

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